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Lichthalle bei der Machwerkschau #4 – Begegnungen im Licht

Im Oktober 2025 wurde das machwerkhaus köln erneut zum Zentrum für Design, Handwerk und urbane Produktion. Sechs Tage lang öffnete die vierte Machwerkschau ihre Türen, als Teil der neuen idd cologne „urban only“, die Interior Design bewusst in die Stadt brachte. Mitten in diesem kreativen Umfeld: die Lichthalle, kuratiert von Buschfeld Design.

Hier trafen sich Hersteller, Gestalterinnen, Lichtplaner und Manufakturen, die Handwerk, Materialbewusstsein und Technologie mit gestalterischer Klarheit verbinden. Gemeinsam gestalteten sie einen Raum, in dem Licht nicht nur beleuchtet, sondern Begegnung schafft.

Ein Raum für Austausch und Atmosphäre. Die Lichthalle war mehr als eine Ausstellung. Sie war eine Bühne für Dialog. Zwischen den Präsentationen entstand ein Ort, an dem Besucher, Designerinnen und Handwerker miteinander ins Gespräch kamen. Die Atmosphäre war konzentriert und zugleich gelöst, professionell und persönlich. Viele Ausstellende beschrieben sie als besonders familiär.

Die rote Lichtschiene über dem langen Tisch wurde dabei zum Symbol. Ein verbindendes Element, an dem sich die Ausstellenden sammelten, Gäste verweilten und Gespräche begannen. Licht, das Orientierung gibt, aber auch Nähe.

Kooperation und Haltung. Buschfelds kuratorische Idee war es, nicht nur Leuchten zu zeigen, sondern Beziehungen sichtbar zu machen. Beziehungen zwischen Marken, Menschen und Materialien. Neben langjährigen Partnern wie Patrick Kersten, Isabel Hamm und Baltensweiler waren auch neue Kooperationen Teil der Präsentation – mit Less’n’more, Ambright und Sanja Lulei.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch weitere Stimmen aus der Lichtwelt: Exceedation x Casambi, Komot, Next, Lab Binær, Neo, Oligo und RSL. Gemeinsam formten sie ein vielfältiges Bild zeitgenössischer Lichtkultur, das sich durch handwerkliche Sorgfalt, technische Intelligenz und gestalterische Klarheit auszeichnete.

Die Lichthalle verstand sich in diesem Rahmen als kuratierte Bühne für Manufakturen, Designerinnen und Hersteller, die Licht als integralen Bestandteil von Gestaltung und Raum begreifen. Hier standen nicht Marken im Vordergrund, sondern Menschen und ihre Herangehensweisen. Das, was entsteht, wenn Handwerk, Idee und Material miteinander arbeiten.

Ein Wochenende voller Resonanz. Über 10.000 Besucherinnen und Besucher kamen im Lauf der Messetage ins machwerkhaus köln. Das bedeutete einen deutlichen Zuwachs gegenüber der letzten Schau. Schon die frühe Eröffnung am Freitagnachmittag erwies sich als richtig. Viele nutzten die Gelegenheit, die Ausstellungen in ruhiger Atmosphäre zu erleben, bevor das Wochenende die Hallen füllte.

Die Gespräche waren intensiv, der Austausch auf Augenhöhe. Viele Ausstellende berichteten von neuen Kontakten, inspirierenden Begegnungen und einer besonderen Stimmung. Ein Klima, das weit über reine Produktpräsentation hinausging.

Design im urbanen Kontext. Die Lichthalle war Teil der idd cologne „urban only“, die Interior Design mitten in die Stadt brachte. Statt in Messehallen fand die Premiere an 16 Orten in Köln statt, von der Design Post bis zum Stoff-Pavillon Moeller. Das machwerkhaus köln wurde dabei zu einem zentralen Schauplatz, an dem urbane Produktion, Design und Kultur ineinanderflossen.

Die Lichthalle verstand sich in diesem Rahmen als kuratierte Plattform für Manufakturen, Designerinnen und Hersteller, die Licht als integralen Bestandteil von Gestaltung und Raum begreifen. Hier standen nicht Marken im Vordergrund, sondern Menschen und ihre Herangehensweisen. Das, was entsteht, wenn Handwerk, Idee und Material miteinander arbeiten.

Die positive Resonanz hat gezeigt, dass das Konzept der Lichthalle trägt. Eine kuratierte Fläche, die Haltung zeigt und Gemeinschaft stiftet. Für Buschfeld war sie zugleich eine Einladung zum Weiterdenken. Wie kann dieses offene Format künftig wachsen, welche neuen Formen der Zusammenarbeit sind möglich? Konkrete Planungen gibt es noch nicht, aber Offenheit für neue Ideen und Partnerschaften.

Die Lichthalle war in diesem Jahr ein leuchtendes Beispiel dafür, wie eng Handwerk, Design und Gemeinschaft zusammengehören. Und wie stark das Licht wird, wenn viele daran mitwirken.

Photos: M. Weber | keine Filme; N. Dietze | Ambright; Buschfeld Design